Unterstuezung Suchtprävention an der Sophie-Scholl-Schule

Liebe Elternschaft der Sophie-Scholl-Schule,

die Sophie-Scholl-Schule mit ihren Lehrern und Mitarbeitern begleitet Ihre Kinder durch einen Großteil ihrer Pubertät. Dies ist eine spannende Zeit im Leben eines Heranwachsenden, in welcher er Grenzen austestet und sich zu einem jungen Erwachsenen entwickelt.
Bei dieser Veränderung unterstützen wir unsere Schülerinnen und Schüler umfassend. Diese Unterstützung geht weit über die Bildung hinaus, die wir im Unterricht vermitteln. Wir sensibilisieren die Jugendlichen altersgemäß für unterschiedliche Lebenssituationen, in welchen sie eigenständig Entscheidungen treffen müssen. Eine dieser Situationen ist der Kontakt und Umgang mit Suchtmitteln.
Es folgt eine Kurzfassung unserer Aktivitäten zur Suchtprävention.

Jahrgang  Aktivität  Ziel 
 5-7 Lions Quest Die Grundlage dieses Engagements ist es, das Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken. Denn starke Persönlichkeiten lassen sich weniger von Gruppendruck mitreißen und haben den Mut, eigene Entscheidungen zu treffen.  
5 Soziales Lernen Unsere Schulsozialarbeit führt mit den Jugendlichen einen Projekttag zur Selbst- und Klassenstärkung durch.
6 Besuch im Güterschuppen Die Jugendlichen besuchen den Güterschuppen in Flörsheim. Hier können Kontakte geknüpft und Schwellenängste abgebaut werden, falls sich Jugendliche später in einer Beratungssituation wieder finden.
7 Be smart don’t start Die Jugendlichen verpflichten sich, fünf Monate nicht zu rauchen. Erfolgreiche Klassen nehmen an der Verlosung einer Klassenreise teil.
7 Seminarfahrt „Wir sind Klasse“ Die Jugendlichen gehen auf eine dreitägige Seminarfahrt zur Selbst- und Klassenstärkung.
8 Besuch im Güterschuppen Die Jugendlichen besuchen erneut den Güterschuppen und erfahren Gesprächsanlässe zum Thema Rauschmittel.
9 Seminarfahrt „Tage der Orientierung“ Die Jugendlichen gehen auf eine dreitägige Seminarfahrt zur Selbststärkung und Findung der eigenen Lebensziele.
10 „Der ultimative Rauschcheck“ Die Jugendlichen setzen sich an einem Projekttag mit dem Konsum von Alkohol auseinander.

Manchmal sind sich Eltern nicht mehr sicher, was in der Lebenswelt ihrer Kinder passiert und wichtig ist. Daraus kann Unsicherheit und Misstrauen entstehen. In diesen Situationen ist eine offene Kommunikation mit Ihrem Kind wichtig. Auffälliges Verhalten ist jedoch in erster Linie ein Alarmsignal, weniger ein Hinweis auf Drogengebrauch. Sprechen Sie Ihre Bedenken behutsam an. Folgende Anhaltspunkte können Ihnen eine Orientierung und einen Gesprächsanlass bieten.

Mögliche Anzeichen für Drogenkonsum
Veränderungen im Verhalten Körperliche Anzeichen Sonstiges
  • Aggressivität
  • Passivität
  • Schlafstörungen
  • ständige Müdigkeit
  • Konzentrationsprobleme
  • Nervosität
  • Rücksichtslosigkeit
  • plötzlicher Abbruch langjähriger Freundschaften
  • Essensverweigerung
  • fehlende Lebensfreude
  • Stubenhocken
  • Leistungsabfall in der Schule, beim Sport
  • blasser Teint
  • stumpfe, müde Augen
  • Zittern
  • vermehrtes Schwitzen
  • häufiger Alkoholgeruch
  • Fund von Drogen