„Jugend trainiert für Olympia“

Sophie-Scholl-Schule holt den 1. Platz!
Nächste Hürde : Regionalentscheid am 02.05.2019

Am 27.03.19 vertraten 10 Schüler die Sophie-Scholl- Schule bei „Jugend trainiert für Olympia“ – Fußball mit großer Freude. In einem Wettkampf zwischen 6 Schulen konnten sich die Schüler den 1. Platz sichern.
Teilnehmende Schulen am Kreisentscheid waren neben uns die Heinrich-von-Kleist-Schule aus Eschborn, die Main-Taunus-Schule aus Hofheim, die Obermayr International School aus Schwalbach, die Elisabethenschule aus Hofheim und als sechste Mannschaft das Privatgymnasium Dr. Richter aus Kelkheim.

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Webklicker-Projekt an der Sophie-Scholl-Schule

Alle 6. Klassen der Sophie-Scholl-Schule nehmen an zwei Tagen bei diesem schulinternen Projekt teil, um zu vier Themen die mediale Nutzung der heutigen Jugendlichen kritisch zu reflektieren und auf Gefahren aufmerksam zu machen. Zu den Themen zählen Cybermobbing, Urheberrechte, always on und Datenschutz.Bild1 Am ersten Tag gestalten die Kinder ein lapbook, um Tipps und Ratschläge im Umgang mit dem Internet auf kreativer Weise zu präsentieren. Am zweiten Tag findet ein Elternabend statt, an diesem die Kinder die Moderation übernehmen und jeder Schüler das Gelernte den Eltern vorstellt.

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Erdkundeprojekt ‚Unser Sonnensystem‘

Alle 5. Klassen unserer Schule haben am Montag, den 4.2.2019 und am Dienstag, den 5.2.2019 jeweils von der ersten bis zur vierten Schulstunde das Erdkundeprojekt ‚Unser Sonnensystem‘ durchgeführt.
Das Ganze war sozusagen in drei Phasen aufgeteilt. In der ersten Phase haben wir, die Klasse 5Rd, mit unserer Erdkundelehrerin Frau Winter alle Planeten unseres Sonnensystems (Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun) und auch die Sonne kennengelernt.
Bild 3

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Projekttag Sterben-Tod-Trauer der aller Abschlussklassen

Schon vor vielen Jahren hat die Fachschaft Religion/Ethik diesen wichtigen Projekttag für die Abschlussklassen eingeführt. Vor etwas mehr als 10 Jahren, als Flörsheim auch ein stationäres Hospiz bekam, sollten die Schüler die für Sterbenskranke wertvolle Einrichtung kennenlernen und erfahren, dass zum Leben auch ein würdevolles Sterben gehört. Mittlerweile ist das Flörsheimer Hospiz Lebensbrücke im Bewusstsein der Flörsheimer Bevölkerung, aber noch immer wird das Thema in der Gesellschaft tabuisiert oder zumindest vermieden, über Sterben, Tod, Trauer zu sprechen. So fragen auch manche Schüler, aber auch Eltern und Außenstehende, warum wir uns als Schule an diese Thematik – ausgerechnet mit Jugendlichen – wagen!? Vielleicht gerade deshalb, weil der Tod zum Leben dazu gehört. Niemand, auch Schüler, können sich davor schützen, selbst Leid, Trauer und Schmerz zu erfahren. Wenn ein Verwandter stirbt, ein junger Mensch verunglückt oder mit einer todbringenden Diagnose konfrontiert wird, reagieren wir alle oft unsicher und wissen nicht, wie wir mit Betroffenen beziehungsweise den Angehörigen umgehen sollen. So zeigte der Film zum Einstieg in den Tag genau diese Situation. Ein junger Mann, der Sohn und großer Bruder, verunglückt tödlich, die Eltern sind zur Unglückszeit mit der 16jährigen Tochter im Kurzurlaub und werden von einem fremden Polizisten benachrichtigt. ausruhen bank baume 257360Verständlich und nachvollziehbar schildert die Schwester, wie sie die ersten Stunden, Tage und Wochen erlebt hat, wie Lehrer und Schüler reagierten und welche Reaktion sie sich gewünscht hätte. Im Anschluss an den Film trafen sich die kleinen Schülergruppen mit Lehrkräften und eingeladenen Referenten bzw. zwei Schülergruppen besuchten das Hospiz Lebensbrücke in Flörsheim sowie das hiesige Bestattungsunternehmen. So lernten Schüler Menschen kennen, die beruflich oder auch ehrenamtlich mit Schwerkranken, Sterbenden und Trauernden zu tun haben. Aus Wiesbaden waren Vertreterinnen eines ambulanten Hospizes und dem Kinderhospiz Bärenherz da, darüber hinaus gab es Gesprächsrunden mit einer Krankenhausseelsorgerin, mit Notfallseelsorgern und einem Bundespolizeipfarrer. Dass religiöse Menschen Halt und Unterstützung aus ihrem Glauben ziehen und es unterschiedlichste Bestattungs- und Trauerrituale gibt, lehrten ein jüdischer Friedhofsdirektor, eine muslimische Seelsorgerin und ein christlicher Seelsorger. in den letzten beiden Stunden kamen wieder alle Schüler in die Aula und berichteten sich gegenseitig von ihren Eindrücken und neuen Erfahrungen. Offen gebliebene Fragen und Themen, die an diesem Tag nur kurz angesprochen werden konnten, werden derzeit im Unterricht noch vertieft. Nicht auf alle Fragen findet man Antworten, aber allein der lebhafte Austausch von Kollegen über Jenseitsvorstellungen im Lehrerzimmer zeigte, dass es uns alle nachhaltig bewegt. Ein kleiner Schritt der Empathie-Schulung sei auch nicht vergessen: Mit einem kleinen finanziellen Beitrag der Schüler konnten wir an diesem Tag Spenden an das Hospiz Lebensbrücke und das Kinderhospiz übergeben.

Claudia Mohr

Logo RequiSIT 300Großes Theater in der Sophie-Scholl-Schule

Anfang November gastierte das Improvisationstheater RequiSiT in der Sophie-Scholl-Schule. Inspiration der spielerischen Handlung auf der Bühne waren Ideen aus dem Schülerpublikum. Das Besondere an diesem Ensemble war, dass die Schauspieler größtenteils ehemalige Suchtkranke sind. Diese Ehemaligen standen den Jugendlichen anschließend im Klassenverband Rede und Antwort zum Thema Sucht und Drogen. Sie erzählten ihre eigene Lebensgeschichte und ließen keine Frage unbeantwortet. Eine solch authentische Begegnung ließ einige Jugendliche nachdenklich werden.
Die Konfrontation mit Suchtstoffen, aber ebenso mit Verhaltenssüchten wie Essstörungen oder übermäßiger Medienkonsum, ist unvermeidbar. Sie treten sowohl in der Peergroup als auch in der eigenen Familie auf.
Mit vielfältigen Projekten bereitet die Sophie-Scholl-Schule ihre Schülerinnen und Schüler auf Situationen vor, in denen sie eine Entscheidung treffen müssen. Alkohol – Ja der Nein-, Joint –Ja oder Nein-, Magerwahn –Ja oder Nein-, Ständig online –Ja oder Nein-,…
Dieses Projekt richtete sich an den gesamten neunten Jahrgang und wurde von den Jugendlichen als „spannend, beeindruckend und wahr“ beschreiben. Es sei eben doch etwas ganz anderes, sich mit einem echten Menschen zu unterhalten, als in einem Biologiebuch über die Wirkung von Drogen zu lesen. Man würde doch viel eher mal über sein eigenes Verhalten und das seiner Familie und Freunde nachdenken. Mit diesem Gedanken kann der Projekttag als großer Erfolg verbucht werden und soll nun Eingang in das Suchtpräventionskonzept der Schule finden.

Finnziell unterstützt wurde die Sophie-Scholl-Schule von der Bürgerstiftung Flörsheim.

Verfasst von Myriam Seemann

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